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The Land of Fire and Ice

Slowtwitch 1 week 6 days ago
Extreme endurance events, like the new Ísland Extreme, embrace challenging conditions and courses.

Cody Beals' Winning Ride

Slowtwitch 1 week 6 days ago
Canadian Cody Beals is two wins in two attempts in IRONMAN races aboard his Ventum One.

Ute Mückel: Mareen Hufe ist mental ungemein stark

Tritime 2 weeks 4 hours ago

Drei Ironman-Siege (Roth, Wisconsin und Zürich) sowie die Plätze 5, 6 und 7 auf Hawaii gehören zu den großen Erfolgen von Ute Mückel. Mittlerweile hat sie die „Seiten gewechselt“ und ist Trainerin, unter anderem von Mareen Hufe. 
 
Ute, Mareen Hufe absolviert – im Gegensatz zu anderen Profis, die eher schwülere Bedingungen suchen – das Abschlusstrainingslager auf Fuerteventura. Warum?
Fuerteventura ist zwar nicht ganz so schwül wie Hawaii, aber es war dort in diesem Jahr enorm heiß. Wichtigster Aspekt ist jedoch, dass wir hier mit den  Bedingungen sehr vertraut sind, wir haben perfekte Trainingspartner und ein sehr angenehmes Ambiente. Außerdem trainiert Mareen gern im Playitas, einem Ihrer Sponsoring-Partner, und genießt dadurch alle Vorteile.
Worauf habt Ihr bei dem letzten wichtigen Trainingsblock den Fokus gelegt?
(lacht) Ich verrate Euch jetzt ein Geheimnis: Den letzten Schliff für die beste Form für den 13.10.2018 aufzubauen.
Im Ernst?
Primäres Ziel war es, das Selbstvertrauen von Mareen mit bekannten und neuen Schlüsseleinheiten zu stärken, denn das Wichtigste für Hawaii ist, mit vollem Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit an der Startlinie zu stehen. Und das gilt für alle drei Disziplinen, aber auch für die mentale Komponente.
Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren absolvierte Mareen in diesem Jahr nur einen Ironman. Erkennst Du hinsichtlich ihrer Form-/Leistungskurve bereits Unterschiede zum vergangenen Jahr?
Die erkennbaren Unterschiede in Mareen´s Leistungsfähigkeit in diesem Jahr entstanden nicht aufgrund der Reduzierung der Rennen. Durch ihre Verletzung und der damit einhergehenden Laufpause zu Beginn des Jahres haben wir die Rennen im Frühjahr minimiert und den Schwerpunkt zuerst auf den Ausbau ihrer Radstärke gelegt. Hinzu kommt, das Mareen seit Beginn des Jahres einen externen Lauftrainer hat. In der Verletzungszeit arbeitete er sehr gezielt mit Mareen und verbesserte mit spezifischen Übungen ihre Laufökonomie, sobald sie wieder laufen konnte. Die Kontinuität des darauf folgenden Trainings brachte eine Leistungsentwicklung, die ich als unseren „Joker“ bezeichne.
Und kannst Du aus den jüngsten Trainingsergebnissen von Fuerteventura bereits ableiten, was am 13. Oktober möglich ist?
Sagen wir es so: ich bin mehr als happy!!!! Ich war die letzten zehn Trainingstage zur one-by-one Betreuung auf Fuerteventura und wir tüftelten täglich an den Kleinigkeiten, die den letzten Schliff bringen! Gerade am Ende des letzten Trainingsblockes war es wichtig, das Training täglich auf Mareen´s körperlichen Gesamtzustand anzupassen. Was ich bisher an und in den Trainingsleistungen gesehen habe, stimmt mich super positiv!!! Natürlich ist unser Ziel die Top 10, und dafür haben wir gut gearbeitet!
In den letzten Jahren erlebte Mareen auf Hawaii alle Höhen und Tiefen. Gibst Du ihr eine bestimmte Rennstrategie vor?
Ja natürlich besprechen wir die Renntaktik, detailliert aber erst einen Tag vor dem Rennen, wenn wir die Windverhältnisse abschätzen können. Wir haben auf Fuerteventura über mögliche Taktiken philosophiert, das gehört zur Vorbereitung dazu – wichtig war mir vor allem, dass Mareen ihre Höhen und Tiefen der letzten Jahre ausschließlich als Motivation ins Reisegepäck packt. Mareen ist mental ungemein stark, diese hat sie sich hart erarbeitet und resultiert auch aus ihrem „Kompromiss“, den sie zwischen Beruf und als Profi lebt. Und diese mentale Stärke wollen wir im Rennen natürlich nutzen!
Du kennst Mareen wie kaum ein anderer. An welchen Körpersignalen erkennst Du, welche Ansprache sie im Rennverlauf benötigt?
Zur Beantwortung dieser Frage plaudere ich erstmal ein wenig aus dem „Nähkästchen“. Im ersten Jahr unserer Zusammenarbeit musste ich ab und an bei der Rennbetreuung ihren Papa anrufen und nachfragen, ob Mareen mit ihm auch nicht spricht und keinerlei Reaktionen zeigt! Ich springe da am Streckenrand rum und frage, mache und tue und Mareen rennt mit starrem Blick vorbei! Ich habe lernen dürfen, was das bedeutet. Mittlerweile kann ich ihren Gesichtsausdruck deuten und ihr Befinden durch die verspiegelte Brille erkennen und weiß, wie ich auf jeden Wimpernschlag reagieren muss!
Mareen ist eine der wenigen Sportlerinnen, die ich kenne, die nahezu 97.6 Prozent der Trainingsleistung in den Wettkampf bringen kann. Daher ist die Angabe klarer Zahlen und Fakten für sie das Wichtigste! Es wird vorher genau besprochen, in welcher Reihenfolge die Platzierung, der Vorsprung / Rückstand angegeben wird und das so klar und deutlich, wie nur möglich! Ich selbst schaue auf die Körperreaktion und gebe auch im Rennen Hinweise, wenn kleine Korrekturen notwendig sind.
Mareen ist eine sehr fokussiertere, aber auch optimistische Athletin, die so schnell nichts aus der Ruhe bringt – ich erinnere mich da an das viel zu spät eingetroffene Zeitfahrrad im vergangenen Jahr. Erleichtert dies die Zusammenarbeit nicht ungemein?
Ich kenne nicht viele Menschen, die so strukturiert ihren Tag gestalten. Es ist einfach nur beeindruckend, wie Mareen Beruf und Training täglich koordiniert, vor allem aber, was alles so in einen einzelnen Tag passt! Mit den von mir erstellten Trainingsplänen findet sich Mareen in ihrer Struktur wieder. Das erleichtert die Zusammenarbeit natürlich ungemein.
Wie ist Dein Tipp für das Profirennen der Damen?
Oh, ich tue mich da sehr schwer – klar, Daniela Ryf ist die Favoritin. Ich wünsche mir aber ein sehr spannendes Rennen und hoffe, dass Lucy Charles ihr das Rennen schwer macht. Warum ich keinen klaren Tipp für die Top 10 abgeben kann? Es gibt einige Mädels, die das erste Mal auf Hawaii starten, eine hohe Leistungsfähigkeit haben, weit vorn landen können, aber wie immer gilt: Hawaii hat seine eigenen Gesetze!
Und bei den Herren?
Ich wünsche mir einen deutschen Sieg und dazu haben wir ja genug Männer vor Ort! Auch hier gilt: ich möchte ein spannendes Rennen sehen und am besten mit Dramatik pur!
Interview: Klaus Arendt
Foto: Privat
Drei Ironman-Siege (Roth, Wisconsin und Zürich) sowie die Plätze 5, 6 und 7 auf Hawaii gehören zu den großen Erfolgen von Ute Mückel. Mittlerweile hat sie die „Seiten gewechselt“ und ist Trainerin, unter anderem von Mareen Hufe. 
 
Ute, Mareen Hufe absolviert – im Gegensatz zu anderen Profis, die eher schwülere Bedingungen suchen – das Abschlusstrainingslager auf Fuerteventura. Warum?
Fuerteventura ist zwar nicht ganz so schwül wie Hawaii, aber es war dort in diesem Jahr enorm heiß. Wichtigster Aspekt ist jedoch, dass wir hier mit den  Bedingungen sehr vertraut sind, wir haben perfekte Trainingspartner und ein sehr angenehmes Ambiente. Außerdem trainiert Mareen gern im Playitas, einem Ihrer Sponsoring-Partner, und genießt dadurch alle Vorteile.
Worauf habt Ihr bei dem letzten wichtigen Trainingsblock ...

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Sebastian Kienle: Die Vorbereitung war sehr gut

Tritime 2 weeks 15 hours ago

4, 3, 1, 8, 2 und 4 lauten die Platzierungen von Sebastian Kienle beim Ironman Hawaii. Mit der besten Vorbereitung der vergangenen sechs Jahren im Rücken stellt sich der Weltmeister von 2014 am 13. Oktober der Konkurrenz.

 
Sebi, Du hast in diesem Jahr im Training neue Wege beschritten: Im Frühjahr warst Du nicht nur in Arizona, sondern auch in Südafrika, den Sommer über in der Höhe in Livigno. Wie kam es zu dieser Änderung in der Trainingsroutine?
In den letzten sechs Jahren stand ich in Kona immer im Glauben an der Startlinie, dass ich dort auch gewinnen kann. Im Wettkampf selbst habe ich auch ein jedes Mal gezeigt, dass ich das Potential dazu habe. Dementsprechend wollten wir auch nicht alles über den Haufen werfen. Ein paar Anpassungen gab es schon, wenn auch keine absolut gravierenden. Mein Trainer Lubos Bilek und ich haben vielmehr an kleinen Stellschrauben gedreht.
Ich wollte ein paar Sachen machen, die dazu beitragen sollten, mir die Freude am Sport zu erhalten, wie zum Beispiel das Mountainbikerennen Cape Epic, das ich im Team mit Ben Hoffmann bestritten habe. Sicherlich war dies auch ein wenig risikobehaftet, aber wenn man so lange im Sport ist und immer nur alles abwägt und kalkuliert, dann macht es irgendwann auch keinen Spaß mehr. Es war auf jeden Fall eine schöne und tolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte.
Und das Training in der Höhe?
Bislang war ich nicht wirklich ein großer Verfechter des Höhentrainings, aber das Camp in Livigno hat nicht nur sehr gut geklappt, sondern auch sehr viel Spaß gemacht. Rückblickend betrachtet war dies nach der Challenge Roth die beste Vorbereitung für Hawaii, die ich in den vergangenen sechs Jahren gemacht habe.
Ein weiterer Punkt ist, dass ich dieses Jahr nicht bei der 70.3-WM am Start war. Stattdessen absolvierte ich in Turku und am Walchsee zwei Mitteldistanzen, und auch das war vor dem Hintergrund des geringeren Reisestresses die richtige Entscheidung. Darüber hinaus wäre bei dem starken Feld in Südafrika eine spezifischere Rennvorbereitung vonnöten gewesen, um auch nur eine kleine Chance auf eine Podiumsplatzierung zu haben, geschweige denn, das Rennen zu gewinnen. Und dementsprechend war die Fokussierung auf Kona absolut richtig.
Wie schnell hast Du – auch nach Analyse der Daten – festgestellt, dass dieser Weg für 2018 richtig war?
Ob das der richtige Weg war, weiß ich definitiv erst am 13. Oktober, aber ich bin absolut davon überzeugt, dass die Vorbereitung insgesamt sehr, sehr gut geklappt hat. Im Hinblick auf 2019 gibt es bei einer ähnlichen Vorbereitung sicherlich noch ein kleines bisschen Optimierungspotential, aber insgesamt war das bereits ein Schritt nach vorne. Das eine ist das Gefühl, das andere sind die Daten, und diese sprechen, insbesondere beim Schwimmen und Radfahren, eine deutliche Sprache.
In Livigno hast Du viel mit dem Xterra World Champion Bradley Weiss trainiert. Wenn zwei Weltklasseathleten miteinander trainieren, wie sehr profitieren beide davon?
Mir hat es unheimlich viel Freude bereitet, mit Bradley zu trainieren. Im Frühjahr hatte ich in Südafrika bereits mit ihm und Flora Duffy trainiert. Das Schöne dabei ist, dass er – zwar in einer anderen Disziplin – den gleichen Sport macht, und genau dieser kleine Unterschied macht vieles einfacher, schließlich sind wir ja keine direkten Konkurrenten. Mit Bradley hatte ich einen absolut topfitten und sehr motivierten Athleten an meiner Seite. Das Training ist das eine, aber auch menschlich hat das sehr gut geklappt. Jeden Tag aufzustehen und sich auf einen neuen Trainingstag mit einem guten Freund zu freuen, das ist die Voraussetzung, so ein hartes Training über einen längeren Zeitraum auch durchzuhalten.
Faris Al-Sultan sagte in einem früheren tritime-Interview einmal: „Ein Profi fährt nicht an irgendeinem Hügel irgendwas, er fährt, was er sich vorher überlegt hat. Das ist nicht spannend, es ist Arbeit.“ Wie sehr nimmst Du im Training die Landschaft wahr, in der Du Deinen Plan „abarbeitest?
Für mich macht es definitiv einen Unterschied, ob ich jetzt irgendwo im Keller eine Einheit auf der Rolle beziehungsweise dem Laufband absolviere, oder in einer unheimlich tollen Landschaft, wie das jetzt in Livigno der Fall war, hier auf Hawaii oder einfach nur daheim. Draußen in der Natur zu trainieren, das ist ein Teil unseres Sports, das ist auch das, was ich am Triathlon so liebe. Keine Gegenstromanlage der Welt kann die Erfahrung ersetzen, mit 40 Delphinen im Wasser zu schwimmen.
Um auf die Aussage von Faris zurückzukommen, ja, es ist definitiv Arbeit. Ich fahre nicht irgendwo in der Landschaft rum, um mir irgendwelche Tourisachen anzuschauen, aber wenn die Arbeit in einer schönen Umgebung stattfindet, fällt mir die Arbeit definitiv leichter. Ansonsten bräuchte ich auch nicht in ein Trainingslager zu fahren.
Bei einem Athleten auf Deinem Niveau, entscheiden häufig kleine Stellschrauben im Training und Wettkampf über Sieg und Niederlage. Wie sehr schwimmt, fährt und läuft – auch gemeinsam mit Deinem Trainer Lubos Bilek – die Sorge vor dem Schreckgespenst Übertraining und Verletzungsgefahr mit?
Sicherlich schwingt die Sorge immer mit, zumal ich ja auch regelmäßig immer ziemlich große Probleme mit der Achillessehne habe, wie im Moment. Das ist immer ein sehr schmaler Grat, auf dem man sich da bewegt. Aktuell sieht man es bei Melissa Hauschildt und Jan Frodeno. Viele Profis schlagen sich mit diversen Problemen herum, aber das gehört leider auch dazu. Es ist ganz klar, dass das auf unserem Leistungslevel kein Gesundheitssport mehr ist. Aber wir haben das über die Jahre gut hingekriegt, auch mit der langjährigen Erfahrung, sich möglichst langsam an die Grenze heranzutasten. Nicht nur auf der einen oder anderen Seite der Grenze unterwegs zu sein, dass ist sicherlich eine der Stärken des Duos Kienle – Bilek. Das haben wir bislang ganz gut hingekriegt.
Welche Stellschrauben hast Du mit Blick auf Hawaii beim Material gedreht?
Es ist eigentlich fast alles sehr ähnlich geblieben. Ich werde definitiv einen neuen, sehr gut belüfteten Aero-Helm fahren, den wir nach den Tests auf der Bahn auch hier noch einmal ausgiebig getestet haben. Auch das wichtige Zusammenspiel zwischen dem Orca-Rennanzug und dem neuen Split Aero-Helm von Scott funktioniert wirklich sehr, sehr gut, sodass ich im wahrsten Sinne des Wortes einen kühlen Kopf bewahre, und darum geht es ja ...

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Could Ryf be on the verge of becoming the greatest ever

220 triathlon 2 weeks 1 day ago
A fourth consecutive Hawaii win on the 13th of October of this year could mean a change of nickname for Switzerlands Daniela Ryf aka Angry Bird

Five famous Kona rivalries and clashes

220 triathlon 2 weeks 1 day ago
Featuring politics doping and some mighty egos here are five famous athletic clashes from the history of Ironman in Hawaii

Tim Rose: Ein Traum geht in Erfüllung

Tritime 2 weeks 2 days ago

Tim Rose qualifizierte sich in Maastricht für den Ironman auf Hawaii. Seit dem 20. September befindet sich der 21-Jährige auf Hawaii und genießt die Ruhe vor dem Sturm.. 
 
Tim, in Maastricht hast Du Dich zum ersten Mal für die WM auf Hawaii qualifiziert. Wenn Du an das Rennen in der Stadt, in der europäsiche Geschichte geschrieben wurde, zurückdenkst, was lässt Dir im Vorfeld auf die World Championship noch einmal das Adrenalin in die Adern schießen?
Das Adrenalin war kurz nach dem Zieleinlauf in Maastricht weg und kommt auch nicht mehr zurück, aber ich denke natürlich super gerne an meinen Zieleinlauf zurück. Und wenn ich mir die Rennbilder anschaue, kommen viele Emotionen eines langen Tages wieder hoch. Besonders bleibt mir dabei das Gefühl der Genugtuung im Hinterkopf, da ich mir im Frühjahr bei einem Radsturz den Arm gebrochen habe, trotzdem weitertrainiert habe und für diese Dickköpfigkeit schließlich belohnt wurde.
Was ist das Besondere an den World Championship? Was bedeutet für Dich die allererste Teilnahme?
Der Ironman Hawaii ist das größte Rennen in unserem Sport. Mit der Teilnahme geht ein Traum, auf den ich viele Jahre lang hingearbeitet habe, in Erfüllung.
Mit welcher Erwartungshaltung gehst Du in das Rennen?
Die klimatischen Bedingungen sind auf Hawaii natürlich vollkommen anders als bei uns. Ich weiß auch, dass das vielen Athleten bei ihrer ersten Teilnahme extreme Probleme bereitet. Durch meine frühe Anreise hoffe ich mich gut darauf einstellen zu können, um dann im Rennen meine bestmögliche Leistung abzurufen. Als Leistungssportler geht man natürlich in jeden Wettkampf mit Erwartungen. Wenn ich meine Wattwerte am Rad konstant durchfahren kann und danach noch einen guten Marathon hintendrauf laufe, dann wird auch das Ergebnis stimmen. Entscheidend ist für mich nur meine eigene Leistung, denn die der anderen Athleten kann ich ja nicht beeinflussen.
Wie werden Deine letzten Trainingseinheiten auf Hawaii aussehen?
Nach meiner Anreise heißt es erst einmal ankommen, mich an die neue Umgebung zu gewöhnen und nach ein paar ruhigen Tagen die Umfänge für eine Woche hochzufahren, bevor es dann auch schon ins Tapering geht. Ich werde auf jeden Fall oft im Meer schwimmen und auch im Energy Lab laufen gehen. Das wird mir am Renntag hoffentlich positiv weiterhelfen.
Wie bereitest Du Dich auf die Hitze vor?
An warmen Tagen bei uns zu Hause habe ich bewusst in der Mittagshitze trainiert. Ich denke das werde ich auch auf Hawaii so machen. Ansonsten habe ich nach den Trainingseinheiten auch gerne lang und warm geduscht. Außerdem bin ich mir sicher, dass ich mir durch meine frühe Anreise genügend Zeit genommen habe, mich auf die Hitze und den Zeitunterschied einzustellen.
Hast Du die Reise individuell über das Reisebüro gebucht oder Dich einer Reisegruppe anvertraut? Wohnst Du in einem Appartement oder im Hotel?
Ich habe alles in Eigenregie gebucht. Durch meine späte Qualifikation in Maastricht waren die meisten Appartements schon ausgebucht, aber zum Glück habe ich über Airbnb noch eine Einliegerwohnung direkt in Kona bekommen. Da die Ernährung in unserem Sport bekanntlich eine sehr wichtige Rolle spielt und ich auch selbst sehr gerne koche, ist eine Wohnung mit eigener Küche vor jedem Rennen meine erste Wahl. Hotels versuche ich meist zu vermeiden.
Wirst Du auf Deiner Reise nach Hawaii von Freunden und Deiner Familie begleitet? Welche Rolle nehmen sie dort ein?
Meine Eltern und mein Bruder kommen am Donnerstag vor dem Wettkampf. Sie sind bei jedem meiner Rennen dabei, und das ist mir auch sehr wichtig. In meinen Augen gibt es nichts Wichtigeres als den mentalen Beistand der Familie. Nach dem Rennen machen wir dann noch zehn Tage Familienurlaub vor Ort. Da freue ich mich auch schon sehr drauf.
Womit verbringst Du in Kona die trainingsfreie Zeit? wie entspannst Du Dich?
Ich möchte mir vor Ort auf jeden Fall ein paar kulturelle Highlights anschauen, die hawaiianischen Spezialitäten in den Cafes und Restaurants genießen und auch einfach mal am Strand die Seele baumeln lassen. Durch die vielen Athleten, die mit der Zeit ankommen, dreht sich vor Ort wahrscheinlich alles nur noch um das Rennen, und da bin ich auch froh, wenn sich meine Gedanken mal um etwas anderes drehen können.
Welche touristischen Highlights von Big Island wirst Du Dir vor/nach dem Rennen anschauen?
Wenn sich mir die Gelegenheit bietet möchte ich auf jeden Fall mit Delphinen schwimmen und bei einer Wanderung durch den Regenwald in einen der zahlreichen kleinen Seen unter einem Wasserfall duschen. Ein Sonnenauf- oder -untergang am Mauna Kea gehört selbstverständlich auch dazu. Ich muss aber auch ehrlich gestehen, dass ich mich noch nicht so viel über die Attraktionen vor Ort informiert habe. Das mache ich dann einfach spontan vor Ort.
Auf was musstest Du in den letzten Wochen am meisten verzichten? Worauf freust Du Dich nach dem Rennen am meisten?
Bewusst verzichtet habe ich eigentlich auf nichts. Nach einem langen Jahr freue ich mich aber auch schon auf die Off-Season und den Urlaub mit meiner Familie.
Tim, ich wünsche Dir für eine erfolgreiche Premiere auf Hawaii.
Interview: Klaus Arendt
Foto: Privat
Tim Rose qualifizierte sich in Maastricht für den Ironman auf Hawaii. Seit dem 20. September befindet sich der 21-Jährige auf Hawaii und genießt die Ruhe vor dem Sturm.. 
 
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Das Adrenalin war kurz nach dem Zieleinlauf in Maastricht weg und kommt auch nicht mehr zurück, aber ich denke natürlich super gerne an meinen Zieleinlauf zurück. Und wenn ich mir die Rennbilder anschaue, kommen viele Emotionen eines langen Tages wieder hoch. Besonders bleibt mir dabei das Gefühl der Genugtuung im Hinterkopf, da ich mir im Frühjahr bei einem Radsturz den Arm gebrochen habe, trotzdem weitertrainiert habe und für diese Dickköpfigkeit schließlich belohnt wurde.
Was ist das Besondere an den World Championship? Was bedeutet für Dich die allererste Teilnahme?
Der Ironman Hawaii ist das größte Rennen in unserem Sport. Mit der Teilnahme geht ein Traum, auf den ich viele Jahre lang hingearbeitet habe, in Erfüllung.
Mit welcher Erwartungshaltung gehst Du in das Rennen?
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Ironman World Championship 2018 womens top 10 predictions

220 triathlon 2 weeks 3 days ago
Can Ryf win her 4th successive world title Its Kona time and the best long distance triathletes in the world are on the Big Island for the 2018 Ironman World Championship but who will be celebrating and who will be commiserating Tim Heming counts down his top 10 womens predictions and announces who he thinks will be crowned queen do you agree

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220 triathlon 2 weeks 3 days ago
Whos going to win Kona 2018 Will Gomez triumph on his debut Its Hawaii time and the best long distance triathletes in the world are on the Big Island for the 2018 Ironman World Championship but who will be celebrating and who will be commiserating Tim Heming counts down his top 10 mens predictions and announces who he thinks will reign supreme do you agree

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